Surfen im Internet macht Spaß und ist praktisch. Bei dem Streifzug durch das World Wide Web müssen jedoch einige Regeln beachtet werden, sonst ist das Vergnügen schnell vorbei und ein virenverseuchter Computer oder ein Bankdatenklau sind die Folge. Vor allem ältere Mitbürger haben häufig Berührungsängste.
Jede Wohnung hat eine Tür mit Schloss, damit keiner unbefugt eindringen kann. Das sollte auch für einen Computer mit Internet-Verbindung beherzigt werden. Viele Bedrohungen im Internet lassen sich abwehren, wenn der Nutzer einige Vorsichtsmaßnahmen trifft und sich beim Surfen an diese hält.
Oberste Regel für unerfahrene Internetnutzer
Sobald Software-Hersteller neue Versionen oder Patches (Korrekturauslieferung) für bestehende Versionen Ihrer Software herausgeben, sollte diese unverzüglich installiert werden. Je älter eine Software ist, desto zahlreicher und größer sind die bekannten und dokumentierten Sicherheitslücken dieser Version. Diejenigen, die die bestehenden Sicherheitslücken ausnutzen, haben es sonst leichter, da sie die Wege in den Computer nicht selber austüfteln müssen. Vor allem bei Browser, E-Mail-Client und Betriebssystem ist dies unerlässlich, da sie unmittelbar mit Internetverbindungen arbeiten. Senioren sollten insbesondere beachten, dass diese Probleme nicht unbedingt eine Frage des Geldes sind. Ein ganzes Bündel an Sicherheitslücken ist ganz einfach zu schließen, indem der Browser aktualisiert und vorsichtig mit E-Mail-Anhängen und Downloads umgegangen wird. Bei Microsoft Windows-Betriebssystemen XP und Vista sind bereits Firewalls integriert. Zusätzlich sollten Viren- und Spyware-Schutz auf jedem Internet-Rechner installiert sein.
Sichere Passwörter & sorgsamer Umgang mit E-Mails
Auch wenn im Alter das Gedächtnis etwas nachlässt, sollten Passwörter nie in schriftlicher Form auf dem PC gespeichert werden. Ein sicheres Passwort hat mindestens acht Zeichen und eine Variation von Groß- und Kleinbuchstaben, sowie Zahlen und Sonderzeichen. Zudem sollten verschiedene Passwörter für verschiedene Zwecke verwendet werden. Namen oder Geburtsdaten sind sehr leicht zu knacken. Eine weitere Vorsichtmaßnahme, die Senioren im Umgang mit dem Internet beachten sollten – niemals eingehende E-Mails mit unbekannten Absender-Adressen und Dateianhängen öffnen. Virenmails verwenden gelegentlich Betreffzeilen wie “Mahnung” oder auch “Ihre Rechnung”, die zum Öffnen provozieren sollen. Wenn der Ursprung solcher Mails nicht eindeutig klar ist, sollten diese lieber nicht geöffnet werden – es könnte sich um virenverseuchten Anhang handeln.
Es gibt noch einige weitere Vorsichtsmaßnahmen, die bei der Internetnutzung beachtet werden müssen. Für ältere Herrschaften, für die das World Wide Web noch komplettes Neuland ist: Diese Website verrät Hinweise zur Internetbenutzung für Senioren.